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KK21 ist die Inschrift auf einem basaltartigen Mondgestein, das die Besatzung von Apollo 11 von ihrer Mondmission 1969 mit auf die Erde brachte. Lange wurde gerätselt, ob die kryptische Abkürzung womöglich ein Beweis außerirdischen Lebens darstellen könnte – eine Botschaft, ein Code, ein weiterführender Hinweis.
Tatsächlich verbirgt sich dahinter jedoch etwas sehr Menschliches. Edwin „Buzz“ Aldrin betrat als zweiter Mann nur zwanzig Minuten nach Neil Armstrong den Mond. Was niemand wusste: Aldrin hatte sich genau zwei Monate vorher, am 21. Mai 1969, in Karole Kingston verliebt, eine Springreiterin aus Texas, die in ihm lediglich eine Affäre sah. Aldrin hatte versucht, ihr Herz zu erobern, für ihn war sie die Liebe seines Lebens und später wohl auch der Grund für das Scheitern seiner drei Ehen.
Er hatte ihr die Sterne vom Himmel versprochen – einen Stern konnte er ihr nicht schenken, doch ein Stück des Mondes. In die Mondgesteinsproben, die beide Männer von der Mission mitbrachten, ritzte Aldrin mit einem Werkzeug die Initialen „KK“ für Karole Kingston und die „21“ für das Kennenlern- und Mondlandedatum. Sein Versuch, das wertvolle Gestein nach der Landung in Privatbesitz zu nehmen, scheiterte. Aldrin war es peinlich, den romantischen Hintergrund der Inschrift zu erklären. Noch heute rätselt so mancher Wissenschaftler über die geheimnisvolle Zeichenkombination aus dem All.